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Oh, These Dear Relatives (1955)

Oh, These Dear Relatives poster
Original title
Die lieben Verwandten
Directed by
Joe Stöckel
Genre
comedy
Country
Germany, Austria
Runtime
1h 30m
Rating
7.0 of 10 from 1 voters
Elsewhere
IMDb

How it feels

A German-Austrian comedy from 1955. On his 60th birthday, a baron escapes his celebrating guests to go hunting. He later meets a young woman who painted his portrait, sparking a cheerful attraction.

lightheartedplayfulcomedicearthysentimentalold-fashionedbittersweetwhimsical

What happens

Oh – diese „lieben“ Verwandten ist eine deutsch-österreichische Filmkomödie von Joe Stöckel aus dem Jahr 1955. Baron Hubertus von Froberg, Herr von Waldsee, begeht seinen 60. Geburtstag. Gleich am Morgen flieht er vor den Gratulanten aus seinem Anwesen in den Wald, wo er einen kapitalen Hirsch erlegt. Er weckt seinen Waldhüter Stachigel auf, um mit dem ewig betrunkenen Mann auf sein Jagdglück zu trinken. Dabei entdeckt er in der Waldhütte das Foto von Stachigels Tochter Reni, die seit zehn Jahren bei einer Tante in Wien lebt und inzwischen eine erwachsene Frau geworden ist. Stachigel jedoch nimmt ihm das Foto unwirsch aus der Hand. Wenig später kehrt Hubertus auf sein Gut zurück und erhält von seinen Hausangestellten ein Porträt geschenkt, das ihn als Jäger zeigt. Das Bild hat Reni in Wien nach Fotografien gemalt, ist sie doch in der Ferne eine Künstlerin geworden. Am Abend sitzt Hubertus während des großen Geburtstagsfestes mit Arzt Scherner, der ihn immer wieder ermahnt sich zu mäßigen, Gutsnachbar von Tomay und Lehrer Fritz Deichmann an einem Tisch, als überraschend Reni aus Wien eintrifft. Hubertus ist von der jungen Frau begeistert und tanzt mit ihr ausgelassen und sehr zum Unmut von Stachigel. Plötzlich bricht Hubertus mit einem Herzanfall zusammen. Er wird reanimiert und auf sein Zimmer gebracht. Wenig später erhalten Hubertus’ Verwandten Nachricht vom Ableben des Gutsherrn und eine Einladung zur Testamentseröffnung. Obwohl sich alle Verwandte – Hubertus’ Bruder Emil Frohberg und Frau Laura, Neffe Otto und Nichte Otti, die verheiratet sind, sowie seine geschiedene Frau Alwine und ihr dritter Ehemann Sturmius Zehböck – gegenseitig versichern, auf keinen Fall nach Waldsee zu fahren, landen am Ende alle auf dem Anwesen. Hier führen sie sich sofort wie die zukünftigen Herrscher auf und kritisieren und erniedrigen die Dienstboten. Umso überraschter sind alle, als Notar Dr. Grummel das Testament eröffnet. Hubertus plant, einem der Blutsverwandten alles zu vererben. Wer erben wird, entscheiden jedoch seine Dienstboten Waldhüter Josef Stachigel, Diener Amandus Krebs, Chauffeur Franz Pollinger, Wirtschafterin Anni Huber und Verwalter Ernst Gutterer. Es gilt die einfache Mehrheit. Die Wahl soll am nächsten Mittag abgehalten werden. Sofort versuchen sich die Verwandten bei den Entscheidern einzuschmeicheln, bringen ihnen Frühstück ans Bett, sorgen für Mani- und Pediküre, misten die Ställe aus und übernehmen sämtliche weitere Aufgaben, die sonst vom Dienstpersonal übernommen werden. Der alte Stachigel zieht sich angeekelt zurück, auch wenn er den Gutshof nicht verlassen darf. Seine Tochter Reni hat unterdessen die beste Zeit: Sie hat ihre Jugendliebe Kartschi Scherner, den Sohn des Arztes Scherner, wiedergetroffen und beide haben sich erneut ineinander verliebt. Nur eines steht dem gemeinsamen Glück noch im Wege, sieht Karschti doch in Waldsee keine Zukunftsperspektive. Wie sein Vater ist auch er Arzt geworden und will nun nach Asien gehen, um dort zu praktizieren. Am nächsten Mittag beginnt die Wahl des Erbens, die von Notar Dr. Grummel geleitet wird. Obwohl sich die Verwandten Mühe gegeben haben, werden alle einhellig als Erben abgelehnt. Am ehesten sind Otti und Otto Bachmann am Erbe dran, stimmt doch Franz Pollinger für Otti, die ihm Essen ans Bett gebracht hat, und seine Freundin Anni Huber stimmt ebenfalls für sie, um nicht eifersüchtig zu erscheinen. Es wird eine Pause eingelegt, in der die Verwandten erneut alle Register ziehen. Otti versucht es mit Bauchtanz, um weitere Männer auf ihre Seite zu ziehen, während Emil Froberg und Frau Bier und Schnittchen servieren. Alwine bietet Anni unterdessen ihre neuesten Kleider an. Die nächste Runde der Abstimmung beginnt und wird diesmal geheim durchgeführt. Stachigel hat auf seinen Zettel „Reni“ geschrieben und gesteht nun, dass Reni die uneheliche Tochter von Hubertus ist. Seine Frau hatte vor der Ehe mit Stachigel eine kurze Affäre mit Hubertus und ihm wenige Tage vor der Hochzeit (from Wikipedia, CC BY-SA)

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