Underplayed Gems

Einberufen (1972)

Einberufen poster
Directed by
Winfried Junge
Genre
documentary film
Country
German Democratic Republic
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

This documentary follows young conscripts as they arrive by train at a military base in East Germany to begin their service. It also shows the soldiers who are finishing their 18 months of duty cleaning up and departing. The film observes the changeover between the two groups and the formal farewells with family and military ceremony.

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What happens

Einberufen ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Kurzfilme von Winfried Junge aus dem Jahr 1972. Auf dem Rostocker Bahnhof fährt ein Zug mit Doppelstockwagen ein, besetzt mit übermüdeten, jungen Wehrpflichtigen, die hier ihren Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee antreten sollen. In der Kaserne der Motorisierten Schützentruppen, die den Namen Wilhelm Florin trägt, sind bereits die Soldaten, die ihre 18-monatige Wehrpflicht am gleichen Tag beenden, damit beschäftigt, den Neuen saubere Schränke, Betten und Zimmer zu hinterlassen, was natürlich von den Vorgesetzten ein letztes Mal kontrolliert wird. Während sich die jetzigen Reservisten von ihren dableibenden Zimmergenossen verabschieden, machen sich die künftigen Soldaten mit Mannschaftstransportwagen auf den Weg in die Kaserne. Doch bevor sie diese betreten gibt es noch eine feierliche Verabschiedung von Familie, Freunden und Bekannten, wozu extra von der Volksmarine ein Militärorchester angefordert wurde und Junge Pioniere Blumen überreichen. Normalerweise hätten sich die Neuen und die Alten treffen können, denn diese verlassen zur gleichen Zeit das Kasernentor, ebenfalls empfangen von Familie und Freunden. Um Soldat zu werden, muss man erst einmal so aussehen und das fängt mit Maßnehmen an. Nicht bei allen klappt das ohne Probleme, aber es findet sich für jeden eine Uniform. Dann kommt für viele ein schmerzhafter Teil – der Friseur, auch die ersten unmittelbaren Vorgesetzten haben sich inzwischen vorgestellt. Dann geht es mit der, in einer Zeltplane eingewickelten Kleidung, in die Unterkünfte. Der zuständige Stabsfeldwebel bringt vier der Einberufenen in ihre zukünftige Stube, wo sie den noch ein halbes oder ein Jahr dienenden vier Soldaten vorgestellt werden, die Sollstärke ist also wieder erreicht. Am nächsten Morgen um sechs Uhr geht ein Ruf durch den Flur: „Kompanie Nachtruhe beenden, Aufstehen, Fertigmachen zum Frühsport“ und drei Minuten später heißt es bereits: „Kompanie raustreten zum Frühsport“. Nach dem Frühstück bekommt jeder der Neuen für die nächsten 18 Monate seine persönliche Waffe zugewiesen und dann wird die Antrete-Ordnung des Zuges geübt, immer wieder. Dann folgen die ersten Exerzierübungen und das Kennenlernen der Waffen des Regiments. Wie wird man Soldat, in 18 Monaten werden es die neu Eingezogenen wissen. Der Film hört auf, wenn die Dienstzeit richtig beginnt. Die Meinungen und Eindrücke einiger Wehrpflichtiger und Vorgesetzter, die aus dem Off zu vernehmen sind, können zum Teil auf dem Weblink der DEFA-Stiftung nachgelesen werden. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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