I Was, I Am, I Will Be (1974)

- Original title
- Ich war, ich bin, ich werde sein
- Directed by
- Walter Heynowski, Gerhard Scheumann
- Genre
- documentary film
- Country
- German Democratic Republic
- Runtime
- 1h 20m
- Rating
- 7.5 of 10 from 3 voters
- Elsewhere
- IMDb
How it feels
A film team interviews Chilean dictator Augusto Pinochet and obtains permission to film in northern Chile. They set out to secretly document concentration camps hidden in former worker settlements.
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What happens
Ich war, ich bin, ich werde sein ist ein Dokumentarfilm des Studios H&S aus dem Jahr 1974. Der Film beginnt mit einem Interview mit dem, durch einen Putsch 1973 an die Macht gekommenen, chilenischen Diktator Augusto Pinochet. Der Mann mit der weißen Jacke, was man von seiner „Weste“ nicht behaupten kann, klagt darüber, dass der Marxismus wie ein Gespenst ist, welches man nicht bändigen kann und hat keine Ahnung, woher sein Gegenüber kommt. Im Ergebnis dieser Audienz erhält das H&S-Filmteam ein Schreiben des militärischen Adjutanten des Präsidenten der „ehrenwerten Regierungsjunta“, welches die Kommandanten der Nordbezirke Chiles anweist, die Filmaufnahmen zu unterstützen. Offizieller Vorwand dieser Reise ist eine Reportage über den Norden Chiles, obwohl der den Filmemachern bereits seit 1973 bekannt ist. Doch in Wirklichkeit hatte es sich in der Weltöffentlichkeit herumgesprochen, dass hier in den ehemaligen Unterkünften der Arbeiter, die in den Salpeterbergwerken arbeiteten, sich inzwischen Konzentrationslager befinden. Deshalb steht auf der Rückseite dieser Genehmigung auch der Satz, dass keine Besuche der Gefangenen erlaubt sind. Nun wird durch das Filmteam über die Rückseite noch die Genehmigung für die Flugrechte des Privatflugzeuges zum Erreichen des Zieles gelegt und beides zusammen in eine Klarsichthülle gesteckt. Um nun die entsprechende Seite lesen zu können, hätten beide Blätter herausgezogen werden müssen, was aber keiner der Kontrolleure machte. Allein die Ausfertigung der Genehmigungen von allerhöchster Stelle erzielt einen einschüchternden Eindruck. Deshalb steht dem Grund dieser Reise, einem Treffen mit den Gefangenen, nichts mehr im Weg. Der erste Anlaufpunkt im Norden ist General Largos, Oberkommandierender der ansässigen Truppen und Chef des Ausnahmezustandes in der Provinz Antofagasta. Im Hubschrauber des Generals wird die Atacama-Wüste, die als trockenste Wüste der Welt gilt, überflogen, bis das Konzentrationslager Chacabuco erreicht ist. Hier sind die Tage sehr heiß, die Nächte sehr kalt, was allein durch die Lage physische und psychische Folter bedeutet. Bild- und Tonaufnahmen dürfen nur mit Genehmigung eines begleitenden Offiziers gemacht werden. Um möglichst viele chilenische Patrioten identifizieren zu können, wird auf diese Einschränkung eingegangen. Folgende Erklärung des Studios M&S wird in den Film eingeblendet: Die Häftlinge sollen sich, so der General, hier nur vorübergehend aufhalten, bis sie vor ein Militärgericht gebracht werden. Eine andere Gruppe ist ohne Anklage hier in Haft, bis deren Mitglieder begreifen, dass ihr Weg der falsche war. Diese Methode ist mit der Schutzhaft in der Zeit des Nationalsozialismus gleichzusetzen. Nun haben mehrere Gefangene die Möglichkeit vor der Kamera ihren Namen zu nennen, wie lange und weshalb sie inhaftiert sind. Zu ihnen gehört auch ein Arzt, der in der Moneda beschäftigt war und aus dem Nationalstadion in Santiago de Chile in das Lager verlegt wurde. Hier kümmert er sich um etwa 850 Mitgefangene, von denen er etwa täglich 30 bis 40 Patienten hat, die vor allem an psychischen Störungen leiden. Der zuständige General ist im Gegensatz dazu der Meinung, dass für die Häftlinge im Lager perfekte Bedingungen herrschen, alle ruhig sind, vor Gesundheit förmlich strotzen und das körperlich sowie geistig. Die Junta bemüht sich, für die Gefangenen ein Höchstmaß an Bequemlichkeit zu schaffen. Am Heiligabend wurde sogar ein Fest für alle Lagerinsassen veranstaltet. Damit kein unerwünschter Eindruck vermittelt werden kann, ist es dem Filmteam nicht gestattet, Wachtürme, Stacheldraht und militärisches Personal aufzunehmen. Aber es wurde extra eine Ausstellung, der von den Häftlingen in den Werkstätten des Lagers hergestellten Kunstgegenstände, für die Kamera aufgebaut. Es finden in Chacabuco auch Gottesdienste statt, zu denen auch Nichtchristen und Angehörige anderer Religionen gehen, da sie hier die Gelegenheit haben, sich zu sehen und zu unterhalten. Die folgenden Fi (from Wikipedia, CC BY-SA)
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