Stadtlandschaften (1982)

- Directed by
- Karlheinz Mund
- Genre
- documentary film
- Country
- German Democratic Republic

The catalogue in 3D
The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.
How it feels
Three painters in East Berlin discuss how they see the city differently through their art. The film shows their work and talks about what city life means to them.
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What happens
Stadtlandschaften ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Karlheinz Mund aus dem Jahr 1982. Die Stadt, in der Menschen wohnen, ist eine von Menschen geschaffene gegenständliche Welt, die unser Zusammenleben prägt, ob wir es bemerken oder nicht. Sich und uns ein Bild von der Stadt machen, ist das Anliegen der drei Maler Konrad Knebel, Uwe Pfeifer und Klaus Magnus, die in diesem Film über ihre Arbeit sprechen und von denen jeder die Stadt ganz anders sieht. Sie dokumentieren nicht nur Zustände und Wandlungen einer Stadt, sondern sind vor allem eine Form der Auseinandersetzung mit der Umwelt, mit Lebensbedingungen und sozialen Beziehungen. Konrad Knebel gilt in der Berliner Kunst als der Meister der Stadtlandschaft, der mit impressionistischer Malkultur in Tempera- und Ölfarben die alten Straßen seiner Umgebung im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg, in ihrem ganz eigenen Reiz erfasst, obwohl die schachbrettmäßig angeordneten Straßen überall gleich und somit nicht sehr interessant scheinen. Für Konrad Knebel werden die Häuser aber interessant, da sie für ihn so etwas wie ein Gesicht besitzen, denen man ansieht, was sie in den Zeiten seit seiner Kindheit bis heute erlebt haben. Diese Bilder gibt es nicht nur aus Berlin, sondern auch aus Karl-Marx-Stadt und Zwickau, aber er bleibt immer bei seinem Thema. Der Grafiker Klaus Magnus, der am Rande der Großstadt in Berlin-Altglienicke lebt, hat in großformatigen Zeichnungen, mit verschiedenen grafischen Techniken, den Stadtlandschaften neue Ausdrucksmöglichkeiten gegeben. Im Verfall der Häuser liest er die Spuren menschlicher Schicksale. Er beschäftigt sich immer wieder neu mit Berlin, seit er vor Jahren hierhergezogen ist. Er weiß nur nicht, wie lange dieses Verlangen anhält, jedoch solange es besteht, muss er es loswerden. Die Häuser lassen ihm den Freiraum, den er braucht, um seiner Phantasie freien Raum zu lassen. Uwe Pfeifers Gestaltung der problemreichen Beziehungen zwischen neuer Lebensumwelt und dem Handeln der Menschen, sind Gegenstand lebhafter Diskussionen geworden. Wenn er immer wieder in grellen künstlichen Farben die Passanten zwischen den modernen Neubauten und in den S-Bahn-Tunneln von Halle-Neustadt abbildet, dann ist das wie ein Abbild der Gesellschaft, die ihre Probleme hinter glatten Fassaden zu verbergen sucht. (from Wikipedia, CC BY-SA)
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