Underplayed Gems

Copyright by Luther (1983)

Copyright by Luther poster
Directed by
Lew Hohmann
Genre
documentary film
Country
German Democratic Republic
Runtime
16 min
Elsewhere
IMDb
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

This documentary examines Martin Luther's physical appearance and personality. It also explores how the printing industry helped spread his reformist ideas, including his protest against the sale of indulgences.

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What happens

Copyright by Luther ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Trickfilme von Lew Hohmann aus dem Jahr 1983. Der Film beginnt mit dem Versuch einer äußerlichen Beschreibung Martin Luthers. Er hat einen hageren Körper, der gleichsam von Studien und Sorgen erschöpft ist, so dass man fast alle seine Knochen sehen kann. Er hat eine scharfe und deutliche Stimme, ist ein heiterer und scherzhafter Unterhalter, der immer ein fröhliches Gesicht zeigt. 500 Jahre später wäre er durch das Fernsehen bekannt geworden, wer machte ihn damals ohne den Bildschirm populär? Der Film versucht nachzuweisen, dass das Druckereigewerbe zur Durchsetzung reformistischer Ideen beigetragen hat. Was ist ein Reformator? Ist das nicht ein Veränderer? Eine Veränderung zerfällt in den Zustand davor, in die Veränderung selbst und in den Zustand danach. Eine der Ursachen von Luthers Kritikpunkten waren die Ablassbriefe Johann Tetzels, in denen den Gläubigen gegen einen Geldbetrag, ein Erlass der Sündenstrafen im Fegefeuer bescheinigt werden soll. Luther formuliert seinen Protest in 95 Thesen, die er am Portal der Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben soll. Doch die erwartete Diskussion darüber, fiel wegen mangelnder Beteiligung aus, doch anschließend wurden sie mehrere Tausend Mal gedruckt und verteilt. Das war der Beginn der Reformation, denn jetzt können sie von vielen Menschen gelesen werden. Als die von Martin Luther in die Deutsche Sprache übersetzte Bibel gedruckt wird, gibt es nur sehr wenig deutschsprachige Bücher. Mit der Entwicklung der Druckkunst, können diese Bücher aber immer preiswerter hergestellt werden. Selbst die Bauern sind in der Lage sich diese Bücher, durch Bezahlung mit Naturalien, zu leisten. Da sie nicht lesen können, bestellen sie sich einen Vorleser. Besonders die Texte Martin Luthers, so auch die Bibel, verkaufen sich schnell in großer Stückzahl. Die Druckereibetriebe kaufen die Texte auf dem Markt, vervielfältigen diese ohne Zustimmung des Autors und bringen sie in den Handel. Die Anzahl der gedruckten Auflagen wird durch die Nachfrage gesteuert, Honorarzahlungen sind nicht üblich. Zu Luthers Lebzeiten werden etwa drei Millionen Exemplare seiner Schriften gedruckt. Trotz des Verbotes, seine Werke zu drucken, finden sich immer noch 350 Drucker, die dieses Verbot umgehen und somit zur Verbreitung der Reformation beitragen. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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