Underplayed Gems

Tango Dream (1985)

Tango Dream poster
Original title
Tango-Traum
Directed by
Helke Misselwitz
Genre
documentary film
Country
Germany
Runtime
18 min
Rating
4.7 of 10 from 3 voters
Elsewhere
IMDb
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

A woman sits at her typewriter, smoking and listening to tango music, as she thinks about the origins of the dance. Through books, old films, and one man's cryptic answer, the documentary explores how tango began in early 20th-century Buenos Aires among workers, soldiers, and prostitutes.

contemplativenostalgicmeditativedreamlikequietreflectiveatmosphericintimate

What happens

Tango-Traum ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Helke Misselwitz aus dem Jahr 1985. Eine Frau sitzt an ihrer Schreibmaschine und denkt nach, sie raucht und hört Musik, Tango natürlich. Ein Blick aus dem Fenster über das weite Meer mit Blick auf ein in der Ferne vorbeifahrendes Schiff erinnert sie daran, dass Argentinien weit weg ist. Und doch gehen ihre Gedanken auf eine Reise ans andere Ende der Welt, in jene weit zurückliegende Zeit der Jahrhundertwende, als der Tango entstand. Wie kam es also dazu? Die Regisseurin befragt Bücher und alte Filme und sogar einen Argentinier, dessen rätselhafte Antwort lautet: „Tango, das ist etwas zwischen Mann und Frau …ein Tango passiert oder er passiert nicht und auch wenn er nicht passiert, ist das ein Tango“. Um zu ergründen, was ein Tango eigentlich ist, spielt die Frau immer wieder Tangomusik auf dem Plattenspieler. Sie sucht in ihrem Schrank ein Kleid, welches zu der Musik passt und denkt daran, wie es begann. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts trafen sich die Arbeiter und die Soldaten in Buenos Aires am Abend mit den Prostituierten. Hier improvisierten sie einen Tanz, der der kubanischen Habanera ähnelte, dabei konkurrierte man um die Frauen mit kunstvollen Schrittschöpfungen, so dass es ein Spiel mit der sinnlichen Erregung wurde. Während die Frau sich ein Paar Nylonstrümpfe überstreift und Ohrringe angesteckt, schwenkt die Kamera von ihrem Spiegelbild, über ihre Beine, die sich in Tango-Tanzschritten bewegen, auf viele am Fußboden liegende Fotografien, und dann fällt der Blick auf ein Tablett mit einem Kerzenleuchter und einem umgestürzten Rotweinglas. Ein erneuter Blick aus dem Fenster zeigt eine vorbeifahrende U-Bahn in der Nacht. Die Frau erkennt, dass sie nie das komplette Gefühl für den Tango bekommen wird, denn das kann nur in der Atmosphäre am Rio de la Plata entstehen. Sie entfernt alle Fotos vom Fußboden, denn für sie wird der Tango immer nur ein Traum bleiben. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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