Rückfällig (1988)

- Directed by
- Eduard Schreiber
- Genre
- documentary film
- Country
- German Democratic Republic

The catalogue in 3D
The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.
How it feels
This documentary follows four people struggling with alcohol addiction in East Germany. It shows their personal stories, from a man being brought to a hospital drunk to conversations in counseling sessions about how their drinking started.
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What happens
Rückfällig ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Eduard Schreiber aus dem Jahr 1988. In diesem Film werden vier Menschen vorgestellt, die alkoholabhängig wurden. Er beginnt aber mit der Einlieferung eines völlig betrunkenen Mannes, der in der Notaufnahme eines Krankenhauses abgeliefert wird. Hier kann er erst einmal die nächsten Stunden in einer Ausnüchterungszelle verbringen. Die nächste Einstellung zeigt ein Getränkegeschäft, dessen Regale mit hochprozentigen Getränken gefüllt sind und wo man in einer Menschenschlange anstehen muss, bis man bedient wird. Ein junger Mann sitzt in einer Alkohol- und Drogenberatungsstelle und führt ein Gespräch mit der Bearbeiterin. Hier erzählt er wie er zum Alkohol kam, und wie sein bisheriges Leben verlief. Während des Gesprächs zeigt die Kamera Aufnahmen aus einem Betrieb, in dem Spirituosen abgefüllt werden. Die Vorstellung, dass er alkoholkrank sein könnte, ist ihm irgendwie fremd. Ein weiterer junger Mann erzählt auch ausführlich über seine persönliche Entwicklung und seinem Weg zum Alkohol. Er berichtet, wie er es anstellte, dass er trinken konnte, ohne einen Verdacht zu erregen. Auch hier werden Bilder eingeblendet, diesmal aus einer Kaufhalle, in deren Kassenbereichen mehrere Gitterboxpalletten, gefüllt mit Schnapsflaschen, stehen. Das nächste Interview findet in der Wohnung eines 37 Jahre alten Diplomingenieurs statt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auf die Frage, wie er zum Alkohol kam, kann er keine einfache Antwort geben. Es fing an, dass dieser zu Beginn der Entspannung am Abend diente, später zum Antriebsfaktor bei nicht zu lösenden betrieblichen und privaten Problemen wurde. Er bezeichnet sich selbst als ehrgeizig, ehrlich, ordentlich und hat sonst ganz normale Anlagen, wie er sagt. Während der Filmaufnahmen hatte er sich bereits vom Alkohol losgesagt. Ein nächster junger Mann wird betrunken in der Rettungsstelle durch die Deutsche Volkspolizei eingeliefert. Der verhält sich aber nicht so ruhig wie der ältere Herr zuvor und wehrt sich lautstark gegen die Einlieferung, da er nach seiner Aussage doch nur drei Glas Sekt getrunken hat. Auch er muss die Nacht bis zum nächsten Morgen im Ausnüchterungsraum verbringen. Die vierte Alkoholabhängige, eine ehemalige Qualitätskontrolleurin, arbeitet im Abwasch einer Großküche. Ihren Beruf musste sie wegen ihrer Abhängigkeit aufgeben. Sie erzählt offen, wie auch die drei anderen, über ihre berufliche und private Entwicklung und die Gründe, die sie zum Alkohol brachten. Sie sieht aber ein, dass man mit Alkohol nicht die Sorgen und Probleme beseitigen kann. Und wiederum folgt eine Einblendung, wie in Folien verpackte Wodka-Flaschen auf einem Förderband zum Versand gebracht werden. Zum Abschluss der Dreharbeiten waren bereits drei der vorgestellten Personen wieder dem Alkohol verfallen. Nur der Diplomingenieur war noch abstinent. Der Film zeigt, dass das Problem in allen Altersklassen und Schichten sowie bei beiden Geschlechtern existiert. Ein jeder Mensch ist potentiell gefährdet und die Nahestehenden sollten die Anzeichen eines Trinkers nicht übersehen. Vor allen Dingen muss man die Abhängigkeit als Krankheit verstehen. (from Wikipedia, CC BY-SA)
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