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Das freie Orchester (1989)

Das freie Orchester poster
Directed by
Petra Tschörtner
Genre
documentary film
Country
German Democratic Republic
Runtime
17 min
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

This documentary follows several East German workers through their daily routines. They include a hardware seller, a custodian, a car mechanic, and a metalworker. The film shows their tasks and interactions without dramatic commentary.

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What happens

Das freie Orchester ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Petra Tschörtner aus dem Jahr 1989. Die Schraubenverkäuferin Bärbel Rossow bedient Kunden an einem Stand der Berliner Markthalle am Alexanderplatz, die sich seit 1968 als Neubau in der Karl-Liebknecht-Straße befindet. Auf die meisten Anfragen kann sie nur mit dem in der DDR oft gehörten Satz „Haben wir nicht“ antworten, was sie für die Kamera an einer Schrauben-Musterwand demonstriert. Als Nächstes lernen wir einen jungen Mann kennen, der als Hausmeister im Zentrum für Kunstausstellungen der DDR arbeitet und der gerade Kohlen im Ofen für die Zentralheizung nachlegt. Er wird aber auch bei Arbeiten gezeigt, die über die eines Hausmeisters hinausgehen und der Vorbereitung für Ausstellungen dienen. Auch einen Kfz-Mechaniker zeigt der Film, der in einer Autowerkstatt arbeitet und sich mit der Reparatur eines PKW Trabant beschäftigt, den er zum Abschluss der Arbeiten durch eine Waschanlage fährt, wo ein weiterer Beteiligter arbeitet. Ein Fünfter ist Bauschlosser und wird bei Schweißarbeiten auf dem Hof einer Werkstatt gezeigt. Zum Feierabend fährt er mit einem Fahrrad durch die Friedrichstraße bis zur Schönhauser Allee Ecke Sredzkistraße im Stadtbezirk Berlin-Prenzlauer Berg. Hier befindet sich der Jugendclub „Erich Franz“, in dem die oben vorgestellten Orchestermitglieder als avantgardistische Liveband „Das freie Orchester“ auf der Bühne stehen. Die Verkäuferin ist die Sängerin der Band, der Hausmeister der Schlagzeuger, der Autoschlosser spielt Gitarre, während der Bauschlosser an selbstgebauten Instrumenten mit neuen Klängen experimentiert. Der Saal ist voller Besucher und zum Abschluss des Films wird ein von Bärbel gesungenes Lied gespielt, dessen Titel in Wort und Ton die Zuschauer bereits seit dem Beginn des Films begleitet: „Ham wa nich“. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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