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Helden ohne Heimat (2003)

Helden ohne Heimat poster
Genre
documentary film
Country
Germany
Runtime
53 min
Elsewhere
IMDb

How it feels

This German documentary covers the Jewish Infantry Brigade formed during World War II. It shows how the brigade served officially with the British army while secretly helping with Jewish emigration. The film includes events in northern Italy in 1945 and mentions acts of vengeance against Nazi perpetrators.

informativesoberhistoricalreflectiverestrainedfactualdocumentary-style

What happens

Helden ohne Heimat – Die jüdische Brigade ist ein deutscher Dokumentarfilm aus dem Jahr 2003, der vom ZDF mit einer Länge von 53 Minuten produziert wurde, zum ersten Mal am Mittwoch, dem 12. November 2003 im ZDF, und dann nochmal am 11. März 2007 in Arte erschien. Der Film dokumentiert die Entstehung und das Wirken der jüdischen Infanterie-Brigade, die von Winston Churchill auf Wunsch des Jischuw gebildet wurde und Teil der britischen achten Armee war. Obwohl diese 5.000 jüdischen Soldaten offiziell der britischen Krone dienten, gehorchte die jüdischen Brigade insgeheim den Kommandeuren der Hagana und half illegal bei der Bricha. 1945 Norditalien Frühjahr 1945 wird die jüdische Brigade in Norditalien eingesetzt. Stenner meint dazu: Heini Bornstein – Mitglied der zionistischen Bewegung Hashomer Hatzair – meint, dass die jüdische Brigade die erste anerkannte nationale Formation des zionistischen Gedankens war. „[…] Rache […]“ Die Soldaten der jüdische Brigade suchten auch Nazitäter und hielten Standgericht. Sie handelten im Sinne der Rache ohne dazu den Auftrag erhalten zu haben, weder von der Hagana noch von der jüdischen Brigade. Stenner meint dazu: „Sie waren jüdische Brigadesoldaten und Mitglieder eines geheimen Rachekommandos. Sie suchten und richteten Nazi-Mörder: Chaim Miller und Olli Givon. Etwa 20 Nazitäter müssen sich vor dem Standgericht verantworten. Die Rächer handeln in eigenem Auftrag, weder als Brigadeleute noch als Mitglieder der Hagana, der militärischen Untergrundorganisation. Doch sie sind sich immer sicher, wen sie beschuldigen“. „[…] Spurensuche im Public Record Office (PRO) in London […]“ Auf der „Spurensuche im Public Record Office (PRO)“ sucht Stenner nach den Racheaktionen und der Geschichte der jüdischen Brigade und erfährt dabei, dass das britische Kriegsministerium die Racheaktionen nicht erwähnten. So meint Stenner: „Wir wollen wissen, ob das Tun der Rächer aktenkundig geworden ist. Doch alle Dokumente, die die jüdische Brigade betreffen, schweigen zum Thema Rache …“. Aber die Dokumente zeigen, dass die britische Regierung von der illegalen Flüchtlingshilfe der jüdischen Soldaten wusste. Die Regierung war von der Verwaltung des britischen Mandatsgebiets in Palästina informiert worden. So meint Stenner: „wir finden interessante Hinweise auf andere illegale Aktionen der Brigade von denen die Regierung Kenntnis hatte […] die Warnungen gelangen von der britischen Verwaltung in Palästina direkt ins Kriegsministerium […] die Brigade beteilige sich an der Flüchtlingshilfe in britische Mandatsgebiet, unterstütze die illegale Einwanderung, handle gegen britische Interessen“. „[…] Rache oder Flüchtlingshilfe […]“ Die Soldaten der jüdischen Brigade hatten in eigenem Auftrag etwa 20 Nazitäter gefasst und erschossen. Dies wurde jedoch von der Hagana nicht geduldet, weil damit die illegale Flüchtlingshilfe gefährdet wurde. Stenner meint dazu: „Die Hagana, deren Kommandeure innerhalb der Brigade operieren muss jedes Aufsehen vermeiden und unterbindet die Racheaktionen. Denn Rache droht ein viel wichtigeres Ziel zu gefährden: Die Flüchtlingshilfe nach Palästina …“. „[…] die britische Realpolitik […]“ Die britische Regierung handelte laut Stenner jedoch als Kolonialherr, der Ruhe und Ordnung in seinem Mandatsgebiet halten wollte und blockierte die Bricha. Stenner erklärt dies so: „Doch die Rettung der Überlebenden nach Palästina, droht an britischer Realpolitik zu scheitern. Das Land ist britisches Mandatsgebiet. Der Zustrom jüdischer Flüchtlinge und der vehemente Ruf nach einem eigenen Staat gefährden den Wunsch der Kolonialherren nach Ruhe und Ordnung. Die Briten verhindern, dass die Überlebenden unkontrolliert über die alliierten Zonengrenze nach Palästina gelangen …“. „[…] Flüchtlinge als politisches Druckmittel […]“ Stenner beschreibt die Flüchtlingshilfe als politisch motiviert. Die jüdische Brigade als zionistische Organisation war daran interessiert ein politisches Druckmittel zu erhalten. Ein Druckm (from Wikipedia, CC BY-SA)

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