Underplayed Gems

Track under the hammer (2007)

Track under the hammer poster
Directed by
Leslie Franke, Herdolor Lorenz
Genre
documentary film
Country
Germany
Runtime
1h 13m
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

This documentary examines the planned privatization of Germany's national railway system. Through interviews with experts and workers, it argues that cost-cutting measures have reduced service quality and hurt passengers and employees.

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What happens

Bahn unterm Hammer ist der Titel eines Dokumentarfilmes der Regisseure Herdolor Lorenz und Leslie Franke über die damals geplante Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn aus dem Jahr 2007. Der Film zeigt auf, wie im Zuge der Bahnreform seit 1994 die Qualität des Bahnverkehrs in Deutschland gesunken sei: Ausdünnung des Schienennetzes, massive Schließung von Bahnhöfen und Fahrkartenschaltern jedes Jahr, Investitionsstau. Die Interviewpartner von Lorenz und Franke – vor allem Wissenschaftler, Journalisten, Bahnmitarbeiter und Lokalpolitiker – führen diese Entwicklung auf die damals geplante partielle Kapitalprivatisierung der Deutschen Bahn zurück: Um das Unternehmen profitabler und somit für potentielle Investoren interessanter zu machen, würden Kosten eingespart und so Bilanzen geschönt – zu Lasten des Schienenverkehrs in der Fläche sowie auch zu Lasten der Belegschaft. Projekte wie die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt hätten Investitionsbereitschaft suggerieren und für positive Schlagzeilen sorgen sollen. Der Film lässt Beteiligte zu Wort kommen, die die Bahnprivatisierung grundsätzlich ablehnen, weil sie Mehrkosten und Nachteile für den Steuerzahler bedeute und weil die Bahn aus ihrer Sicht ebenso wenig Profitzwecken dienen solle wie etwa öffentliche Bildungseinrichtungen. Die Entwicklung in Deutschland kontrastiert der Film mit Eigentumsveränderungen der Eisenbahn in anderen Ländern: Während die britische Bahnprivatisierung katastrophale Folgen gezeitigt habe, hätten die Schweizer sich schon 1987 per Volksbegehren für „Flächenerschließung statt Highspeed“ entschieden. Der Öffentliche Personenverkehr in der Schweiz wird als gelungenes Beispiel für ein Staatsunternehmen dargestellt, mit viel größerer Pünktlichkeit der Verkehrsmittel, Integralem Taktfahrplan und zugleich deutlich geringeren staatlichen Investitionen im Vergleich zu Deutschland: „Die Deutsche Bahn tut alles, um an die Börse zu kommen – die Schweizer Bahn tut alles für ihre Kunden.“ Dementsprechend seien Menschen in der Schweiz im Jahr 2006 mehr als doppelt so viel mit der Bahn gefahren wie in Deutschland. Bahn unterm Hammer entstand mit Unterstützung von ver.di, attac, BUND, Robin Wood, Naturfreunde, Umkehr, Globale07 und Bahn von unten. Die Drehkosten in Höhe von 60.000 bis 80.000 Euro wurden über eine große Zahl von Kleinspenden aufgebracht. Der Film entstand unter der Beratung des Bahnkritikers Winfried Wolf. Der Kinostart des von der Firma Kernfilm produzierten Films war am 3. Mai 2007. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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