Lost Warrior (2018)

- Directed by
- Søren Steen Jespersen, Nasib Farah
- Genre
- documentary film
- Country
- Denmark
- Runtime
- 1h 22m
- Elsewhere
- IMDb
How it feels
A 23-year-old Somali man named Mohammed was sent to Europe as a child to escape civil war. After a troubled youth and prison time in Britain, he is deported to Somalia, a place he barely remembers, and joins the Al-Shabaab militia.
reflectivebleakintimateearnestsoberingcalmly narrativealienatinggrounded
What happens
Lost Warrior ist ein dänischer Dokumentarfilm von Nasib Farah und Søren Steen Jespersen. Der Film erzählt die Geschichte des 23 Jahre alten Mohammed. Er wurde in Somalia geboren. Allerdings schickten ihn seine Eltern im Alter von drei Jahren zu Verwandten nach Europa. Sie hofften, ihn so vor dem Bürgerkrieg in Somalia schützen zu können. Ohne seine Eltern aufzuwachsen, fiel Mohammed schwer. Als Jugendlicher geriet er an einen kriminellen Freundeskreis. Wegen des Cannabishandels wurde er schließlich selbst zu zwei Jahren Haft verurteilt. Im Gefängnis fand er Halt und Geborgenheit in der Religion. Da seine Familie die britische Staatsbürgerschaft nicht für ihn beantragt hatte, wurde er nach seinem Gefängnisaufenthalt nach Somalia abgeschoben. Als er in Somalia ankommt, ist ihm das Leben dort fremd. An seine ersten drei Lebensjahre dort kann er sich kaum noch erinnern. Er lernt Mitglieder der radikalen, somalischen Miliz Al-Shabaab kennen, die ihm helfen in dem Land Fuß zu fassen und schließt sich der Organisation an. In dieser Zeit lernt er Fathi kennen. Fathi kommt ebenfalls aus Großbritannien. Sie wurde von ihrer Familie in ein somalisches, religiöses Erziehungscamp geschickt, da die Familie glaubte Fathi würde die Religion zu wenig wertschätzen. Die beiden verlieben sich und Fathi kehrt schwanger nach Großbritannien zurück. In Somalia erkennt Mohammed schon bald, dass Al-Shabaab auch Zivilisten tötet und tritt aus. Nun sitzt er in Mogadischu fest, dort muss er sich vor Al-Shabaab verstecken. Gerne würde er nach Großbritannien zu seiner Freundin und seinem Sohn zurückkehren. In Großbritannien hält man ihn jedoch für einen Terroristen, weshalb er dort nicht einreisen kann. In Somalia ist er jedoch auch nicht sicher, da er dort von der Terrororganisation für den Feind gehalten wird. Ein wenig helfen ihm schließlich seine Verwandten, die Kultur in Somalia kennenzulernen. Seine Mutter lernt Mohammed in Somalia schließlich auch kennen. Die beiden sind sich jedoch fremd. Mohammeds Mutter möchte außerdem, dass dieser ihre religiösen Ansichten teilt. Er ist ihr nicht religiös genug, was zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden führt. In London vermisst Fathi ihren Freund. Sie versucht über Videochats ein wenig mit ihm in Kontakt zu bleiben und unterstützt in finanziell. Sie findet es nicht gut, dass ihr Sohn Yassir ohne seinen Vater aufwachsen soll. Doch Mohammed kann nicht nach Großbritannien zurück, was immer wieder zu Konflikten zwischen den beiden führt. Schließlich kommt Fathi für einige Tage nach Kenia. Mohammed trifft zum ersten Mal seinen Sohn. Er ist traurig ihm nicht beim Aufwachsen begleiten zu können. (from Wikipedia, CC BY-SA)
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