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The End of the Internet (2025)

The End of the Internet poster
Directed by
Dylan Reibling
Genre
documentary film
Country
Germany, Spain, Canada
Runtime
1h 27m
Rating
6.0 of 10 from 1 voters
Elsewhere
IMDb

How it feels

This documentary traces the history of the internet from its early design as a decentralized communication system to the present day. It contrasts the original ideals of open information sharing with the surveillance and censorship used by states, as well as the power of big digital platforms. The film also looks at community projects that try to build decentralized alternatives.

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What happens

The End of the Internet ist ein Dokumentarfilm von Dylan Reibling aus dem Jahr 2025. Die Dokumentation erzählt einerseits die Geschichte des Internets. Beschrieben werden die Konzepte eines digitalen, dezentralen, und verteilten Kommunikationssystems, die Paul Baran ab 1959 entwickelte und die folgende Entwicklung des Internets in den 1960er Jahren. Als weiterer wichtiger Schritt wird die Erfindung des World Wide Web durch Tim Berners-Lee 1989 erwähnt, die zum Ziel hatte, die Auffindbarkeit von Informationen zu verbessern. Diese Ideen von offener Kommunikation und Informationsaustausch werden im Film in Kontrast gesetzt zu Handlungen von Staaten, die von Anfang an versuchten, das Internet auf der einen Seite zur Überwachung zu nutzen und andererseits Zensur zu üben. Auch kritisiert wird die heutzutage vorherrschende große Macht der digitalen Plattformen, die der Grundidee eines Netzwerks gleichberechtigter Knotenpunkte entgegenstehe. Parallel zu dieser Geschichte stellt der Film Projekte vor, die versuchen, durch Dezentralisierung einen Gegenpol zu der Macht von Staaten und Plattformen zu bilden. So werden die freien Funknetze Freifunk in Berlin und Guifi.net in Katalonien gezeigt und erzählt, wie letzteres staatlichen Zensurmaßnahmen im Katalonien-Konflikt trotzte. Die indigene Bevölkerung in Araribóia nutzt die lokale Kartenanwendung Mapeo, um Ressourcen in ihrem Reservat zu dokumentieren, ohne, dass diese Informationen für Dritte zugänglich werden. Die Demokratiebewegung in Hongkong benutzt das auf Blockchain basierende System Arweave, um journalistische Inhalte vor der permanenten Löschung durch die chinesische Regierung zu retten. Im letzten Drittel setzt The End of the Internet einen besonderen Fokus auf Urbit. Das „neue Internet“, in dem jeder Nutzer seinen eigenen Cloud-Computer hat, wird als ein mögliches dezentrales System der Zukunft beschrieben. Die angebliche Demokratisierung der digitalen Welt wird allerdings hinterfragt durch Hinweis auf die in Urbit an Tarifmodelle gekoppelte Nutzerklassen, die mit Feudalismus verglichen werden. Dies wird außerdem in Zusammenhang gesetzt mit dem anti-demokratischen und autoritären Menschenbild, das der Gründer des Projekts in politischen Blog-Beiträgen gezeigt hat. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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