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Kammermusik (1915)

Kammermusik poster
Directed by
Franz Hofer
Genre
drama film, silent film, romance film
Country
German Empire
Rating
8.0 of 10 from 1 voters
Elsewhere
IMDb

How it feels

An elderly woman tells her son and his fiancee about her youth. She recalls a happy childhood that ended when her family's castle burned down, her rescue by a servant, and how music became her solace until a scheming aunt tried to force a marriage.

sentimentalnostalgicmelodramaticbittersweetslow-pacedtenderreflective

What happens

Kammermusik ist ein deutsches Stummfilmmelodram aus dem Jahre 1915 von Franz Hofer. Die alte, kranke Helga Laehr sitzt in ihrem Lehnstuhl – an ihrer Seite ihr großes Glück, ihr einziger Sohn Helmut, und zu ihren Füßen dessen Zukünftige, Marion – und blickt, den beiden jungen Leuten erzählend, auf ihr Leben zurück. Im elterlichen Schloss verbrachte Helga eine glückliche Jugend. Das Kindheitsglück wurde jäh zerstört, als das Schloss bis auf die Mauern niederbrannte. Gerettet hatte sie damals der alte Hausdiener, der sie zunächst in der bescheidenen Unterkunft des Organisten Kantor Brose unterbrachte. Wenn dieser sich an die Orgel setzte und spielte, tat sich ihr Herz auf. Helga wurde eine neue Welt eröffnet, die Welt der Musik. In dieses neu geschaffene Paradies drang jedoch eines Tages eine ihrer Tanten ein, die meinte, dass Helga wieder zurück ins Leben, in die Stadt und in die (vornehme) Gesellschaft gehöre und sie daraufhin zu sich holte. Doch Tantchens Einladung war mitnichten uneigennütziger Natur; vielmehr wollte sie Helga, die reiche Erbin, mit ihrem Sohn verkuppeln. Helga aber zeigt sich jedoch wenig geneigt und verließ fluchtartig Tantchens Heim, als man sie durch Zwang mit dem ungeliebten Verwandten verheiraten möchte. Sie kehrte in das Haus des Organisten zurück und musste dort erfahren, dass ihr väterlicher Freund, der alte Schlossdiener, am selben Tag gestorben sei – angeblich an gebrochenem Herzen, wie man ihr mitteilt, da sie, Helga, sein Schützling, mutmaßlich für immer gegangen sei. Im Haus des Organisten findet Helga wieder zu ihrer Ruhe zurück. Bald lernt sie einen jungen Arzt, Dr. Wegener, kennen, und verliebt sich in ihn. Das Glück der beiden scheint perfekt, als ihr der Arzt mitteilt, dass er unheilbar krank sei und daher unmöglich eine Verbindung mit ihr eingehen könne. Helga ließ diesen Einwand nicht gelten und kämpfte um ihre Liebe. Beide heirateten schließlich. Aus dieser Verbindung entstand nun Helmut, der zu Helgas Füßen andächtig den Erinnerungen seiner Mutter lauscht. Helgas Eheglück währte, wie prophezeit, nur kurz, denn ihr Gatte starb bereits zwei Jahre später. Als junge Witwe schritt sie in stiller Trauer dem Sarg des Verstorbenen hinterher. Ihre ganze Liebe und Aufmerksamkeit sollte nunmehr ganz ihrem Sohne gelten. Und sie brachte Helmut ihre Liebe zur Musik nahe, sodass er eine entsprechende Ausbildung absolvierte und schließlich ein talentierter Cellist wurde. Bereits mit seinem ersten Konzert erntete er Ovationen. Nun sitzen alle drei wieder in der Gegenwart zusammen, und die alte Mutter bittet ihren Helmut, von ihm noch einmal ihr Liebeslied gespielt zu bekommen, das ihr im Haus des Kantors Brose einst das Herz öffnete. Als liebevoller Sohn erfüllt Helmut der alten Frau diesen Wunsch und spielt. In ihrem Krankenzimmer wird dieses Kammerkonzert zur letzten großen Erfüllung. Dann schläft Helga selig für immer ein. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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