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Der Seele Saiten schwingen nicht (1917)

Der Seele Saiten schwingen nicht poster
Directed by
N. N., Fern Andra
Genre
drama film, silent film
Country
German Empire, Germany
Runtime
1h 25m
Rating
10.0 of 10 from 1 voters
Elsewhere
IMDb

How it feels

A German silent melodrama from 1917. A middle-class woman marries a nobleman against his father's wishes. She feels lonely and unloved in the marriage, even after having a son, and faces pressure from family and a doctor's advances. Her husband dies.

melancholicromantictenseslow-burnsombervintageemotional

What happens

Der Seele Saiten schwingen nicht ist ein deutsches Stummfilmmelodram aus dem Jahre 1917 von und mit Fern Andra. Fern, ein bürgerliches Mädchen, wächst im Hause ihrer Tante auf. Bei einem ihrer allmorgendlichen Ausritte lernt sie den Adeligen Kurt von Altenstein kennen, der sich Hals über Kopf in sie verliebt. Kurt will Fern unbedingt heiraten, doch sein bester Freund, Baron Alfred von Fels, mahnt ihn, nicht unter seinem Stand zu heiraten. Tatsächlich türmen sich rasch Schwierigkeiten auf, und zwar vor allem in der Person des standesbewussten Vaters Kurts, der wohl niemals seine Einwilligung zu dieser als Mesalliance betrachteten Ehe geben würde. Kurt ist das ziemlich egal, und er heiratet Fern, bittet Alfred aber, nichts davon in Richtung seiner Familie kundzutun. Die Ehe ist nicht gut, Fern fühlt sich oft einsam und muss feststellen, dass sie ihren Mann nie geliebt hat. Immerhin entsteht aus dieser Verbindung das Söhnchen Rolf, das von seiner Mutter abgöttisch geliebt wird. Eines Tages erkrankt Kurt schwer. Der herbeigerufene Arzt Dr. Felix nutzt die Gelegenheit, sich an Fern heranzumachen, die ihn allerdings als treue Gattin empört zurückweist. Schließlich stirbt Kurt. In dessen Freund Alfred steigt das Misstrauen, dass Fern ihm „Medizin“ von Dr. Felix gegeben habe, die ihren Gatten vom Leben zum Tode befördert haben könnte. Außerdem sieht der Baron die Stunde gekommen, nun endlich dem alten Grafen von der Ehe mit dieser „unpassenden“ Frau zu erzählen. Der Alte verfasst einen Brief, in dem er schreibt, dass er sich zwar um das Kind seines Sohnes kümmern wolle, die Witwe aber nicht anzuerkennen gedenke, geschweige denn kennenlernen zu wollen. Alfred, von jeher in tiefer Abneigung mit Fern verbunden, reibt dieser den Inhalt des Briefes mit Freuden unter die Nase. Alfred macht ihr klar, dass es zu einem Mordprozess gegen sie kommen würde, sollte sie das kleine Kind nicht herausrücken. Daraufhin verlässt Fern mit ihrem Jungen das zwischenzeitlich besuchte, gräfliche Schloss. In der Folgezeit verdient sich die junge Witwe ihren Lebensunterhalt als Malerin und weist jeden Versuch des alten Grafen, durch finanzielle Unterstützung Einfluss auf die Erziehung Rolfs zu nehmen, brüsk zurück. Nahezu zeitgleich erhält Baron Alfred vom abgetauchten Dr. Felix ein Schreiben, in dem dieser mitteilt, dass Alfreds Verdacht gegen Fern als mögliche Giftmischerin völlig aus der Luft gegriffen sei. Alfred, der sein schweres Unrecht einsieht, geht reumütig zu Fern und leistet Abbitte. Er vermittelt sogar Fern in ihrer Funktion als Malerin an den alten Grafen, als dieser ein Porträt seines verstorbenen Sohnes anfertigen lassen möchte. Die Aussöhnung mit Alfred erweckt in diesem auch Hoffnung auf Ferns Liebe, doch die weist ihn freundlich aber bestimmt zurück. Bei einem Arbeitsunfall fällt Fern von der Leiter und verletzt sich ihren rechten Arm derart schwer, dass sie fortan nie mehr malen kann. Wie soll sie in Zukunft ihren Sohn ernähren? Das ist ihre größte Sorge. Ihr Stolz, Kurts Vater um finanzielle Unterstützung zu bitten, lässt einen Bittgang nicht zu, und so trennt sie sich schweren Herzens von Rolf und überlässt das Kind dem greisen Grafen. Als Rolf lebensgefährlich erkrankt, eilt Fern sofort an das Krankenbett ihres fiebrigen Sohnes, der in ihren Armen stirbt. Vom Schmerz derart zerrissen, entschließt sich Fern, den Rest ihres Lebens im Kloster zu verbringen. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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