Underplayed Gems

Die Richterin (1917)

Die Richterin poster
Directed by
Paul von Woringen
Genre
drama film, silent film
Country
German Empire
Elsewhere
IMDb
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

A wealthy printer falls in love with a strictly raised young woman and confesses a past forgery to be honest before marriage. She rejects him on moral grounds, leading him to sell his business and descend into a self-destructive lifestyle that ends in suicide.

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What happens

Die Richterin ist ein deutscher Stummfilm aus dem Jahr 1917. Fritz Rönninger besitzt eine große Druckerei. Der Geschäftsmann verliebt sich eines Tages in die Tochter seines Nachbars, die in strenger Ordnung erzogen wurde. Er erweist sich als gutherziger und aufrichtiger Bewerber um ihre Gunst, und so stimmt das Mädchen eines Tages seinem Antrag zu, ihn heiraten zu wollen. Da Fritz nicht mit einer Lüge in die Ehe gehen will, gesteht er ihr einen Fehltritt, der aber schon lange zurückliegt: in seiner Jugend habe er einst einen Scheck gefälscht und sei dafür ins Gefängnis gegangen. Die strengen väterlichen Prinzipien von Sitte und Moral lassen Rönningers Braut in spe zur moralischen Richterin werden, und so lässt sie im letzten Moment die anstehende Eheschließung einfach platzen. Zutiefst betrübt, beschließt Rönniger, sein bisheriges Leben komplett aufzugeben. Er verkauft seine Firma und geht mit seiner neuen Geliebten nach Monaco. Dort führt er ein Leben ins Saus und Braus, wohl nur, um seinen Verlustschmerz zu betäuben. Als er schließlich pleite ist, bringt sich Fritz um. Vorher aber verfasst er einen Brief. In ihm gibt er seiner „moralischen“ Braut von einst die Schuld an seinem Untergang. Sie habe ihn mit ihrer Unversöhnlichkeit „gerichtet“. Als diese den Brief liest, sieht sie ihr an Rönninger begangenes Unrecht ein und nimmt sich ebenfalls das Leben, in dem sie ins Wasser geht. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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