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Wieder in Wittstock (1976)

Wieder in Wittstock poster
Directed by
Volker Koepp
Genre
documentary film
Country
German Democratic Republic
Runtime
22 min
Rating
7.0 of 10 from 3 voters
Elsewhere
IMDb

How it feels

The filmmakers return to a textile factory in Wittstock, East Germany, a year after their first visit. They check in on workers, including Stupsi and Edith, and see changes like new construction and more employees.

observationalgroundedintimatelow-keyeverydaypatientearnestdocumentary-style

What happens

Wieder in Wittstock ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Volker Koepp aus dem Jahr 1976. Ein Jahr ist vergangen und das Filmteam um Volker Koepp ist 1975 wieder in Wittstock, um nachzuschauen, was es Neues im VEB Obertrikotagenbetrieb „Ernst Lück“ Wittstock/Dosse gibt. Es wird weiterhin viel gebaut, und inzwischen hat sich die Zahl der Mitarbeiter auf 2.000 Kolleginnen und Kollegen verdoppelt. Werk auf der Wiese wird der OTB manchmal genannt, im letzten Jahr wurden 400 neue Lehrlinge eingestellt, eine zweite große Werkhalle ist im Rohbau fertig und das Ledigenwohnheim ist bezogen. Stupsi und Edith aus dem ersten Teil treffen sie, wie viele andere ebenfalls, auch wieder. Stupsi, die ja eigentlich Elsbeth heißt, hat sich im Dezember vergangenen Jahres verliebt und wird von dem Jungen schwanger. Dessen Eltern haben etwas gegen die Verbindung, da er zwei Jahre jünger als Stupsi ist. Als dann auch noch feststeht, dass sie von ihm schwanger ist, trennt er sich im Mai wieder von ihr, da er Angst hat, deshalb zu Hause vor die Tür gesetzt zu werden. Edith ist immer noch hinter der Wahrheit her, denn es hat sich nichts geändert, die Leute, die einem die Wahrheit sagen, muss man suchen. Bereits im ersten Teil ist ihre Wahrheitsliebe ein Thema, wegen der sie sich viel Ärger eingehandelte. Jetzt hat sie keine Lust mehr, worauf, wird noch zur Sprache kommen. In einer Nachtschicht November 1975 Die Näherinnen aus der Jugendschicht kommen an ihren Arbeitsplatz. Das Werk steht in einer landwirtschaftlichen Gegend, was für die Jugendlichen, aber auch für die Leitungen Probleme mit sich bringt. Jetzt kommt auch noch das Gerücht auf, dass die Jugendschicht an letzter Stelle in der Qualität und Quantität steht. Die Mädchen gehen recht offen mit der Problematik um und sehen auch ein, dass sie selbst einen Teil Schuld daran tragen. Sie sehen aber auch die Mitverantwortung in der Leitung und in der Arbeitsvorbereitung, über viele Vorschläge der Mädchen, zu Verbesserungen im Produktionsablauf, wird schon seit Jahren diskutiert. Der dazu befragte Parteisekretär der SED erklärt dazu, dass es vielen jungen leitenden Kräften noch an Erfahrung fehlt. Das Hauptanliegen muss sein, die mittlere Leitungsebene weiter zu qualifizieren, denn bisher haben diese Mitarbeiter häufig kein größeres Wissen, als die Kolleginnen am Band. Bärbel ist solch ein Beispiel, sie hat im Februar ausgelernt und wird sofort als Lehrausbilderin eingesetzt. Nun erzählt Stupsi wieder über sich, dass sie die Schule nach der achten Klasse verlassen hat, dann hat sie im OTB zweieinhalb Jahre gelernt, was ihr sehr gefallen hat. Die 10. Klasse hat sie nachgemacht und ist im Betrieb in die Endkontrolle gekommen. Wenn sie nach der Schicht nach Hause kommt, geht sie einkaufen, räumt ihr Zimmer ein wenig auf und geht dann ins Kino oder in die Diskothek, denn etwas anderes kann man in dieser Gegend nicht machen. Anschließend werden von ihr Aufnahmen beim Tanz gezeigt, die beweisen, wie genervt sie von den betrunkenen Jungen ist. Weil es in Wittstock so eintönig und langweilig ist, würde sie auch einmal für kurze Zeit wegfahren wollen. Edith, im ersten Teil noch Bandleiterin, ist wieder Näherin. Als Grund gibt sie an, dass sie immer Ärger hatte, auch weil sie mal einen Leiter kritisierte, der falsche Anweisungen zum Arbeitsablauf gab, was dieser später abstritt. Daraufhin sagte sie auf einer großen Versammlung, dass die Näherinnen nicht die Abläufe kennen können, wenn die Leitung diese noch nicht einmal kennt. Darauf bekommt sie zu hören, wenn es noch einmal solch eine Kritik gibt, muss sie zurück an die Nähmaschine. Als sie deshalb die Lust verlor, weiterhin als Bandleiterin tätig zu sein, will sie zurück an die Maschine. Das wird aber nicht zugelassen und sie soll in eine andere Abteilung strafversetzt werden. Da alle Aussprachen ohne Gegenwart des FDGB abliefen, was in der DDR vorgeschrieben war, ging Edith zur Gewerkschaft und wurde dann, ihrem Wunsch entsprechend (from Wikipedia, CC BY-SA)

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