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Leben und Weben (Wittstock IV) (1981)

Leben und Weben (Wittstock IV) poster
Directed by
Volker Koepp
Genre
documentary film
Country
German Democratic Republic
Runtime
28 min
Rating
7.0 of 10 from 2 voters
Elsewhere
IMDb
The 3D catalogue: film cases on wooden shelves, with the cat sitting at the counter next to its greeting.

The catalogue in 3D

The film shelves have a room of their own that you can walk around in. The cat behind the counter is the AI Catbot, and they pick real films from the same catalogue when you tell them what you feel like watching. Nothing is for sale, here or in there. Go in from here and this film is already out on the counter, with more like it waiting on the shelf next to it.

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How it feels

The documentary returns to a textile factory in Wittstock in 1981. It checks in on a woman now working as a master technician who is planning her wedding and a possible degree. Young trainees talk about why they are learning the trade, often for practical reasons rather than a true passion for textile work.

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What happens

Leben und Weben ist ein Dokumentarfilm des DEFA-Studios für Dokumentarfilme von Volker Koepp aus dem Jahr 1981. Es ist Februar 1981, das Filmteam ist wieder im Obertrikotagenbetrieb (OTB) Wittstock/Dosse und Edith erzählt, wie die letzten Jahre verlaufen sind. Während des letzten Besuchs 1979 ist sie bereits als Meisterin tätig und Ende desselben Jahres wird sie als Obermeisterin eingesetzt. Privat hat sie sich in der Zwischenzeit verlobt und in diesem Jahr will sie noch heiraten und dann eventuell in Wittstock eine Wohnung beziehen, auch ein Studium hat sie geplant. Viele ehemalige Kolleginnen von Edith haben den Betrieb bereits wieder verlassen, eine Stammbelegschaft bildet sich nur langsam. Trotz großer Fluktuation erfüllt der Betrieb seinen Plan. Im Lehrlingswohnheim des Betriebes werden viele Lehrlinge befragt, weshalb sie überhaupt den Beruf eines Textilfacharbeiters im OTB lernen. Die Antworten der Mädchen sind vielfältig, jedoch ist keine dabei, die erkennen lässt, dass es sich um den Wunsch handelt, diesen Beruf zu erlernen. Ein Mädchen lernt hier, weil sie anschließend Modegestaltung studieren will, ein anderes, weil es hier eine Berufsausbildung mit Abitur machen kann und wieder andere sind hier gelandet, weil der Betrieb einfach in der Nähe liegt. Der Jugendvertrauensmann, der in diesem Fall eine Frau ist, gibt die Meinung vieler Mädchen wieder, dass sie hier lernen, weil die Lehrzeit nur eineinhalb Jahre beträgt, dann haben sie einen Berufsabschluss und gehen anschließend als Verkäuferin oder Kellnerin arbeiten. Zum Abschluss eines Lehrjahres kommen in einer Versammlung die nüchternen Zahlen auf den Tisch. Von 159 ausgegebenen Arbeitsverträgen wurden 112 unterschrieben und 47 Mädchen haben es abgelehnt, nach der Lehre weiter im Betrieb zu arbeiten. Die bisher im Wohnheim wohnenden, die den Betrieb verlassen werden, können sich sofort ihre Laufzettel abholen, die anderen wollen einen Platz im Ledigenheim erhalten. Die Vorschriften sind dort die gleichen, wie im Lehrlingswohnheim, fest steht jedoch, dass die Belegung mit zwei Mädchen die Ausnahme sein wird. Drei von den dagebliebenen haben sich mehr in ihr Schicksal gefügt, als mit Freude den Beruf auszuüben. Ihre Freizeitgestaltung hat sich zu den Vorgängerinnen der vergangenen Jahre auch nicht geändert, sogar der schlechte Ruf der Mädchen aus dem OTB ist geblieben. (from Wikipedia, CC BY-SA)

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